Air Caraibes

An dieser A350 haben bis zu 389 Passagiere Freude

TOULOUSE - Air Caraibes hat ihren ersten Airbus A350-900 in Toulouse abgeholt und verliert keine Zeit. Schon am 02. März fliegt die F-HHAV von Paris-Orly nach Pointe-à-Pitre und Fort-de-France. Die 389 Sitze an Bord hat bisher noch kein anderer A350-Betreiber übertroffen. Aber es geht noch kompakter.

Air Caraibes bedient auch Premium-Nachfrage, die ihr 2016 vom Eignerkonzern Groupe Dubreuil zur Seite gestellte French Blue hat sich voll und ganz günstigen Langstrecken verschrieben. Das spiegelt sich nicht zuletzt in den ersten A350-900 wider, die bei beiden Airlines fliegen werden.

Air Caraibes Airbus A350-900
Air Caraibes Airbus A350-900, © Airbus

Hinter 18 Business Class und 45 Premium Economy Sitzen fand Air Caraibes genug Raum für 326 reguläre Economy Sitze. Das macht in Summe 389 Sitze, 41 mehr als der bisherige "Spitzenreiter" LATAM an Bord seiner A350-900 von Airbus installieren ließ.

French Blue wird selbst das noch toppen: mit 35 Premium Economy und 376 Economy Sitzen wird die A350-900 bei der französischen Günstigairline zu einer echten Sardinenbüchse für 411 Passagiere. In den A350-untyischen 3-4-3-Economy-Reihen sollte man seine Sitznachbarn besser mögen.

Airbus empfiehlt für die A350-900 die Installation von 325 Sitzen verteilt auf drei Beförderungsklassen. In der längeren A350-1000 sieht Airbus das Kabinenoptimum bei 366 Sitzen. Lufthansa richtet die A350-900-Kabinen bisher für 293 Passagiere ein.

MSN5 - ehemaliger Prototyp für Günstigops


French Blue sicherte sich mit der MSN5 ein ehemaliges Testflugzeug. Airbus setzte den Prototypen 2014 in der Streckenflugerprobung ein. Die A350-900 werden von AerCap geleast, Air Caraibes hat zudem drei A350-1000 direkt bei Airbus bestellt.
© PaxEx.de | Abb.: Airbus | 28.02.2017 16:39


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