Flughafen Amsterdam

Schiphol wächst in schlichter Schönheit

Neues Terminal in Amsterdam
Neues Terminal in Amsterdam, © Kaan

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AMSTERDAM - Die Gestalt der Erweiterung des Flughafens Schiphols steht fest. Das Konzept der niederländischen KAAN Architekten soll den Flughafen als Drehkreuz für 80 Millionen Passagiere pro Jahr zukunftstauglich machen. Beim "Ein-Terminal-Konzept" bleibt Amsterdam seiner Linie treu.

Die Architekten orientierten sich bei ihrer Arbeit an der alten Abflughalle, die bereits 1967 gebaut wurde. Viel Tageslicht, eine einfache und übersichtliche Raumeinteilung und unauffällige Materialien tragen dort laut KAAN Architekten zu einem beruhigenden Ambiente bei.

Das neue Terminal ermöglicht es außerdem, das "Ein-Terminal-Konzept" des Flughafens beizubehalten: es wird als unmittelbare Erweiterung an die bestehende Ankunfts- und Abflughalle angebaut. Auf 100.000 Quadratmeter Fläche sollen pro Jahr bis zu 14 Millionen Fluggäste abgefertigt werden.

"Das Design passt zur DNA Schipols", sagte Airport-Chef Jos Nijhuis. "Es trägt dazu bei, dass alle Prozesse im Flughafen reibungslos verlaufen, bietet den Passagieren optimale Unterstützung, trägt zu unseren Bestrebungen bei, nachhaltig zu wirtschaften, und ist zukunftstauglich."

Die Bauarbeiten sollen bis 2023 abgeschlossen sein. Verantwortlich für das Großprojekt zeichnet die Royal Schiphol Group. Ihr obliegt es, sicherzustellen, dass der reguläre Betrieb während der Erweiterungsarbeiten nicht beeinträchtigt wird.

Amsterdam entwickelt sich in rasantem Tempo und könnte dieses Jahr sogar an Paris CDG vorbeiziehen. Im ersten Halbjahr zählte AMS 32,3 Millionen Passagiere, ein Plus von 8,7 Prozent.
© aero.de (boa) | Abb.: Schiphol Amsterdam Airport | 20.09.2017 08:12


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