AnyWay Travel Pass

Lufthansa verteilt Passagiere auf ihre Drehkreuze

Lufthansa Airbus A350-900
Lufthansa Airbus A350-900, © Lufthansa

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FRANKFURT - Lufthansa testet ein neues Ticket-Angebot. Wer flexibel ist, was die Airline angeht, kann mit dem "AnyWay Travel Pass" sparen.

Start und Ziel und die Tage für Hin- und Rückflug bestimmt der Passagier, den Weg Lufthansa. Die Reise kann über die Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich oder Wien führen, in jedem Fall aber an Bord einer Netz-Airline aus dem Lufthansa-Universum - also Lufthansa, Swiss oder Austrian.

Spätestens zwei Tage vor Abflug erfährt der Passagier die genaue Route. Das Angebot gilt ausschließlich für die Economy Class und testweise bis 01. Dezember.

Ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig/Halle, München und Stuttgart sind die Ziele Bangkok, Bombay, Boston, Delhi, Dubai, Hongkong, Los Angeles, Miami, Peking, Shanghai und Tel Aviv mit dem nicht erstattbaren AnyWay-Ticket kombinierbar.

Die Reise muss zwischen dem 5. und 14. Dezember 2017 sowie dem 28. Dezember 2017 und 22. März 2018 stattfinden. Auf bis zu 179 Euro (einfache Strecke) können Passagiere den Preis für ihren Langstreckenflug laut Lufthansa mit der neuen Ticketoption senken, die Lufthansa eine flexible Steuerung der Passagierströme über ihre vier Drehkreuze ermöglicht.
© aero.de | 24.10.2017 10:23

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Beitrag vom 24.10.2017 - 20:50 Uhr
Kostengünstige Hubs könnte die Lufthansa aber bereits jetzt mit günstigen Preisen nützen, dazu müsste man dieses Angebot nicht anbieten.

Der Vorteil allerdings für die Lufthansa ist, dass sie die bestehenden Kapazitäten flexibler nutzen können. Buchen beispielsweise 10 Leute einen Flug von Düsseldorf nach Bangkok und zwei Tage vorher ist München/Frankfurt-Bangkok ausgebucht, geht's über Wien, ein anderes Mal über München. Ich sehe damit einfach mehr Flexibilität für die Lufthansa - günstige Tickets blockieren damit nicht die Sitze in einem Flug der möglicherweise höhere Preise abwerfen könnte.
Beitrag vom 24.10.2017 - 13:59 Uhr
Das System macht doch nur Sinn, wenn die Lufthansagruppe die Marge erhöhen kann, sprich möglichst viele PAXE an den kostengünstigsten HUB`s umsteigen lassen. Meiner Ansicht führt das zu einem direkten Konkurrenzkampf zwischen den Flughäfen, die teuersten werden nach Möglichkeit beim Routing umgangen. Der Zeitfaktor ist zweitrangig für LH, dafür erhält der Passagier ein günstigeres Ticket.
Wenn das funktioniert, wird das für LH sicherlich ein Grund sein, Kapazitäten an den HUB`s auszubauen, die besonders kostengünstig für LH sind, eine dritte Bahn in München wäre da sicherlich hilfreich.
Beitrag vom 24.10.2017 - 12:58 Uhr
Eine interessante Idee. Es wird sogar maximal einmal Umsteigen garantiert.

Was mir persönlich noch fehlt, ist eine Definition der Höchstaufenthaltsdauer am Umsteigeflughafen. So wie ich die Reisebedingungen lese ist es nicht ausgeschlossen, dass man 8 Stunden und mehr an irgendeinem lauschigen Flughafen verbringen muss...


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