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American ist Gogos ATG-WiFi zu langsam

FORT WORTH - Gogo versorgt 200 Flugzeuge von American mit WiFi und macht rund 15 Prozent seiner Umsätze an Bord der Airline. Die terrestrische Übertragung ist American inzwischen aber zu langsam.

Im Februar unternahm American einen Anlauf, sich aus dem Vertrag mit Gogo zu lösen, um auf ein satellitengestütztes System von Viacom umzusteigen. Das bisher genutzte Air-to-Ground (ATG) Funknetz stößt bei 9.8 Megabit pro Sekunde an seine Grenzen.

Gogo
Gogo, © Gogo

Inzwischen haben sich die Wogen ein wenig geglättet - American nahm eine Klage gegen Gogo zurück und Gogo stimmte zu, sich an einer Ausschreibung von American zur Umrüstung der Inlandsflotte auf schnelleres WiFi zu beteiligen.

"Wir werden um jedes einzelne Flugzeug kämpfen", sagte Gogo-Chef Michael Small. Mit seinem neuen satellitengebundenen System "2Ku" will Gogo American halten - das Netzwerk ermöglicht schon jetzt Übertragsraten von 70 Megabit pro Sekunde und hat noch Luft nach oben.

Wie wichtig 2Ku für Gogo ist, zeigt der Blick auf den Auftragseingang - rund 800 Flugzeuge warten auf das System, darunter 250 von Delta. "Wir fahren die Installationen hoch und rechnen damit, die meisten Flugzeuge bis Ende 2018 auszurüsten", sagte Small.

Von schnellerem Internet verspricht sich Gogo auch steigende Erlöse - innerhalb der nächsten 20 Jahre sollen die Umsätze pro Flugzeuge von 120.000 auf 1 Million US-Dollar im Jahr steigen.
© paxex.de | 29.02.2016 16:13


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