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Airbus testet neue Breitband-Antenne

TOULOUSE - Airbus hat Flugtests mit einer neuen Antenne begonnen, die den Breitband-Datenverkehr an Bord unabhängig vom Geräteausstatter und Übermittlungsverfahren ermöglichen soll. Den ersten Testflug habe ein Airbus A330 durchgeführt, teilte Airbus am Dienstag mit.

Die als künftige Standardausstattung vorgesehene "High-Bandwidth Connectivity"-Antenne (HBC) sei branchenweit die erste Anlage, die den Kunden die Auswahl des Übermittlungsverfahrens und Anbieters offen lasse.

Airbus HBC-Antenne
Airbus HBC-Antenne, © Airbus

So könnten Satellitentechnoligen wie Ka-Band, SwiftBroadband (L-Band) und Ku-Band unabhängig vom airline-spezifischen Anbieter der Bordunterhaltungsanlage genutzt werden, etwa Zodiac Inflight Innovations (Zii), Panasonic, Thales oder Rockwell Collins.

Für den Passagier bedeute dies eine ununterbrochene Verbindung am Boden und in der Luft. Airbus will HBC ab Mitte 2017 schrittweise in der gesamten Flugzeugfamilie anbieten. Die A350 ist von Anfang an auf die neue Technik vorbereitet.

Airbus HBC-Antenne
Airbus HBC-Antenne, © Airbus

Beim ersten Flugtest demonstrierte die A330 den Betrieb mit einem neuen System von Zii, das auf dem Ka-Band-Satellitennetzwerk "Global Xpress" von Inmarsat aufbaut. Als jüngste Airbus-Kunden haben sich Finnair und Iberia für die Nachrüstung ihrer gesamten Flotten entschieden.

Die praktischen Ingenieurarbeiten, die Installation und Zulassung erfolgen durch das Airbus Corporate Jet Centre (ACJC) in Toulouse, das bereits eine Zulassung "Design Organization Approval" (DOA) hat, womit die Übereinstimmung mit allen Airbus-Qualitäts- und Baustandards bestätigt wird..
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: Airbus | 25.10.2016 13:23


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